Mobile

„Mobile first“ auch beim Content

Newsletter Content

Rund 88 mal am Tag schaltet ein Smartphonebesitzer sein Handy ein – davon 35 mal nur, um nach der Uhrzeit oder eingegangenen Nachrichten zu schauen. (Quelle: www.faz.net)
Nachrichten werden also deutlich regelmäßiger und zeitnaher wahrgenommen. Die Kehrseite der Medaille: Für das Wahrnehmen wird weniger Zeit investiert. Zu groß ist die Ablenkung – also die Konkurrenz anderer Reize.

Entsprechend hoch ist heutzutage in vielen Newsletter-Verteilern der anteil mobiler Nutzer – manchmal über 50%. Aber was nützt dem Smartphone-Besitzer eine gut lesbare, respopnsive E-Mail, wenn sich Content und Umfang weiterhin an den traditionellen PC-User orientieren? Wenig – denn die Masse erschlägt viele Empfänger. Abgesehen davon sind Ladezeiten zu lang oder E-Mail werden vom Client automatisch verkürzt, was nicht immer schön aussieht.

Mein Tipp der Woche: Betrachten Sie das Mantra „Mobile first“ auch im Bezug auf Content!
Texte und Dialoge werden folglich zunächst für den mobilen User optimiert. Vom Betreff, dem Preheader, den Headlines, der Copy bis hin zu den CTAs. Nicht zu vergessen natürlich die Landing Pages bzw. der Shop.

Bislang sah das so aus, dass man Texte für mobile Empfänger einfach am Ende abgeschnitten hat. Besser finde ich den Ansatz, jeden einzelnen Satz und Absatz auf das Wesentliche zu kürzen. Immer wichtiger wird dabei der Blick auf das anvisierte Reaktionsziel. Alles, was diesem nicht dient, gehört aus der „mobilen E-Mail“ verbannt.

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One-Click-Votings für wertvollen Response.

One-Click-Votings E-Mail-Marketing

One-Click-Votings sind ein unterschätztes Instrument im E-Mail-Marketing. Dabei sorgen sie – gut umgesetzt – für schnellen relativ viele Klicks. Kein Wunder – viele Menschen freuen sich, wenn sie nach ihrer persönlichen Meinung gefragt werden. Und auch der Spieltrieb ist ein Garant für viel Aufmerksamkeit.

Im Falle dieser etwas älteren Kampagne von Spreadshirt ist die Online-Abstimmung mit einem Angebot verknüpft: Das Gewinner-Shirt ist für ein Tag für 9,90 Euro erhältlich.

Votings können auch einfach Klicks generieren, wenn es um Marken-Involvement, das Reaktivieren von Kontakten oder Verbesserung der Zustellrate in intelligente Postfächer geht. Sie können mit diesem Instrument also viele Fliegen mit einer Klappe schlagen. Wann probieren Sie es mal aus?

E-Mail-Marketing: Fundstück der Woche

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Responsive Landing Pages einrichten.

Mobile Marketing

Was nützen responsive Newsletter, wenn die Landing Pages auf mobilen Endgeräten unlesbar sind? Sehr wenig! Schlimmer noch: Die Benutzererfahrung ist nicht erwartungskonform und wirft somit ein negatives Licht auf den Versender.

Mein Tipp: Stellen Sie spezielle Landing Pages bereit, die der Wunschreaktion dienen. Mit dem Ziel, dass der CTA auch auf mobil gut nachgekommen werden kann. Dazu gehört ggf. auch ein responsives und knapp gehaltendes Webformular. Sofern Ihre Website die technischen Voraussetzungen (noch) nicht erfüllt, nutzen Sie zum Beispiel WordPress für die Bereitstellung von Landing Pages. Der Aufwand ist überschaubar. Hier ein paar geeignete Plugins.

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9-Punkte-Checkliste für schlagkräftige Betreffzeilen.

E-Mail-Marketing

1. Spricht die Betreffzeile den Empfänger direkt an?

Der Betreff muss das Interesse des Empfängers wecken – deshalb ist eine direkte Ansprache mit einem „Sie“ hilfreich. Zeigen Sie auf, wie das Angebot ein konkretes Problem lösen oder ein Bedürfnis befriedigen kann.

2. Wer? Was? Wann? Wo? Wie? Warum?

Sofern der Empfänger auf Ihre Betreffzeile mit einem „Na und?“ reagiert, können Sie sich ziemlich sicher sein, dass diese nichts taugt.

3. Spricht Ihre Betreffzeile die Zielgruppe an?

Wenn Ihre Betreffzeile nur die Aufmerksamkeit der Neugierigen weckt – nicht jedoch Interesse bei den potenziellen Kunden, ist sie zum Scheitern verurteilt. Überlegen Sie sich also genau, an wen sich das Angebot richtet!

4. KISS – Keep it simple and stupid!

Wird jene Botschaft, der hinter Ihrer Betreffzeile steht, auf Anhieb verstanden?
Enthält sie gleichzeitig genug Schlagkraft, um sofortiges Interesse zu wecken?

5. Was springt für mich dabei heraus?

Der Schlüssel einer erfolgreichen Betreffzeile liegt darin, dass Sie Ihr Produkt und Ihren Markt gut kennen. So gut, dass Sie Ihren Empfängern verlockende Vorteile anbieten können.

6. Kommen Sie mit Ihrer Betreffzeile auf den Punkt?

Verwenden Sie spezifische Zahlen, Daten und Beträge. „Sparen Sie 94 Euro“ ist besser als „Sparen Sie viel Geld“.

7. Geht ein gewisses Drängen vom Betreff aus?

Betreffzeilen mit einer Aufforderung oder einen Aufruf vermitteln eine gewisse Dringlichkeit. Dies kann den Empfänger vom Löschen oder Ignorieren einer E-Mail abhalten.

8. Können Sie Ihren Betreff in Anführungszeichen stellen?

Tests haben ergeben, dass in Anführungszeichen gestellte Schlagzeilen die Leserschaft vergrößern. Weshalb sollte das nicht auch in Betreffs funktionieren?

9. Ist Ihr Betreff zu lang?

Betreffzeilen werden eher gescannt als gelesen. Insbesondere auf mobilen Endgeräten. Daher sollte ein Maximum von 7-8 Wörtern bestehend aus jeweils bis zu 3 Silben nicht überschritten werden. Unicode-Symbole wie ★ oder ☀ können helfen, eine Aussage kurz zu halten – und sorgen gleichzeitig für mehr Aufmerksamkeit.

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Conversions

Newsletter-Verteiler mit einfachen Mitteln segmentieren.

Newsletter-Verteiler segmentieren

Umfassende Segmentierung, vollständige Personalisierung, Anbindung an Big Data – so bekommt man mehr Relevanz und folglich bessere Klick- und Konversionsraten. Doch es muss nicht immer gleich alles perfekt sein. Gemäß der 80/20-Regel ist auch mit wenig Aufwand und Bordmitteln viel zu erreichen.

Mein Tipp der Woche: Splitten Sie Ihren Verteiler auf –zwei oder drei Zielgruppen, welche Sie zukünftig mit spezifischeren Inhalten versorgen. Der Aufwand ist überschaubar – die Wirkung groß.

Zum Beispiel

  • Kunden / Nicht-Kunden
  • Viel-Käufer / Wenig-Käufer
  • Viel-Klicker / Wenig-Klicker
  • Produktgruppe A / Produktgruppe B

Ihr Vorteil dieser Minimal-Segmentierung: Sie benötigen relativ wenige Daten – können also quasi sofort beginnen. Typische Probleme wie mangelnde Datenqualität, fehlende Schnittstellen oder dezentrale Systeme können Ihnen erst mal weitgehend egal sein.

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