Erfolgsmessung

5 Tipps für erfolgreiche A/B-Splittests

Double-Opt-in

A/B-Splittests sind ein effektives Instrument zur Performancesteigerung im Online-Marketing. Ganz gleich, ob es um E-Mails oder Landing Pages geht.
Hier ein paar wertvolle Tipps, damit Sie Ihr Ziel nicht verfehlen:

1) Treffen Sie keine schwerwiegenden teuren Entscheidungen auf Basis eines kleinen nicht aussagefähigen Tests!

Ohne Signifikanz keine sinnvollen Testergebnisse. Vergrößern Sie die Grundgesamtheit oder den Testzeitraum. Ansonsten ignorieren Sie das Ergebnis besser!

 

2) Besser als jeder irreführende oder falsch durchgeführte/ausgewertete Test ist gar kein Test!

Konzentrieren Sie sich besser auf weniger Tests, die dafür jedoch aussagekräftig sind! Bei einem A/B-Splittest sollte der Unterschied der Klicks/Öffnungen schon mehr als das Doppelte der Quadratwurzel der Gesamtmenge betragen. Beispiel:

A bringt 50.000 Klicks
B bringt 40.000 Klicks
Summe = 90.000
Differenz= 10.000

Die doppelte Quadratwurzel der Summe beträgt 600.
Die doppelte Quadratwurzel der Differenz beträgt 200.
600 > 200

Bedeutet: Das Ergebnis ist signifikant, d.h. der Test ist aussagefähig – und A ist der Gewinner.

3) Machen Sie keine Tests, wenn Sie nur beweisen wollen, dass Sie im Recht sind!

Persönlicher Ego und Stolz haben im Online-Marketing nichts zu suchen.

 

4) Versenden Sie E-Mails bzw. schalten Sie Landing Pages zeitgleich – und nicht nacheinander!

Nur so lassen sich die Ergebnisse miteinander vergleichen, weil z.B. die Uhrzeit oder der Wochentag ebenfalls Einfluss auf die Performance einer Kampagne haben.

 

5) Kausale Wirkungszusammenhänge aus einem Test können Sie nur dann schließen, wenn Sie nur jeweils eine Veränderung vornehmen;

z.B. an der Betreffzeile einer E-Mail. Bei mehr als einer Veränderung können Sie im Nachhinein nicht mehr ermitteln, wie sich diese auf die gemessene Performance ausgewirkt haben. Zumal sich verschieden Änderungen auch untereinander beeinflussen können.

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Marketing Automation

Achten Sie auf stimmige Absenderadressen und Hyperlinks.

Browserlink-Klickrate im Auge behalten

Populär sind die Versandplattformen von Massenprovidern, bei denen man sich gratis oder per Kreditkarte anmeldet und dann sofort loslegen kann. Ein wesentlicher Nachteil: Absenderadressen und Hyperlinks innerhalb der E-Mail beinhalten dann oftmals (zunächst) die Domain des Providers.

Tipp der Woche

Tipp der Woche: Achten Sie generell darauf, dass Empfänger nicht unnötig irritiert werden! Die Domain/Subdomain von Absenderadressen und Links sollte dem Empfänger stets bekannt sein und sich mit Ihnen in Verbindung bringen lassen. Alles andere wirkt nicht nur unseriös, sondern auch unprofessionell.

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Marketing Automation Zustellbarkeit

Mehr Umsatz dank Listenhygiene.

Mehr Umsatz dank Listenhygiene

Gültige E-Mail-Adressen sind der Treibstoff im E-Mail-Marketing. Doch ein Blick hinter die Kulissen vieler Unternehmens zeigt: Nicht immer wird Listenhygiene groß geschrieben. Gewiss: Selbstverständlich kann man Listen auch im Nachhinein bereinigen. Schlechte E-Mail-Zustellraten und Verlust von Umsatzpotenzial sind dann jedoch bereits unvermeidbar.

Tipp der Woche: Pflegen Sie Ihre Kontaktlisten in allen Phasen der Beziehung!

Beim Opt-in

  • Führen Sie einen verlässlichen Syntax-Check der E-Mail-Adresse durch!
  • Die wichtigsten Adress-Domains (gmx.de, web.de, gmail.com, …) können Sie in einer Listbox auswählbar machen. Nur was vor dem @ steht, muss der Kontakt dann eintragen.
  • Überprüfen Sie die Domäne per DNS-Lookup!
  • Geben Sie dem Anmelder ggf. die Möglichkeit, seine Adresse zu korrigieren.
  • Wiederholen Sie die Adresse gut lesbar im Bestätigungs-Dialog!
  • Nutzen Sie das Double-Opt-in-Verfahren („DOI“)!

Nach dem Opt-in

  • Ermöglichen Sie einfaches Abmelden. Ein Klick muss genügen.
  • Nutzen Sie ergänzend einen List-Unusbscribe Header.
  • Geben Sie Abonnenten jederzeit die Möglichkeit, Kontaktdaten selbst zu aktualisieren!
  • Fordern Sie Abonnenten hin und wieder auf, seine Kontaktdaten zu überprüfen! (Gutschein als Belohnung?)
  • Prüfen Sie bei jedem Versand die Gültigkeit vorhandener Adressen (DNS-Lookup und Bounce Management)!

Bei der Abmeldung

  • Entfernen Sie Abmelder aus Ihrer Kontaktliste!
  • Vermerken Sie Abmelder in einer internen Sperrliste, damit diese nicht aus Versehen erneut angeschrieben werden.
  • Wenn einem Abmelder die Löschung aller persönlicher Daten versprochen wird, sollten Sie sich auch daran halten (kein Speichern seiner E-Mail-Adresse in Ausschlusslisten)!
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Content

6 Qualitätskriterien für E-Mail-Content.

Qualitätskriterien für E-Mail-Content

1) Relevanz

Guter E-Mail-Content hat für den Empfänger einen realen Nutzen. Im optimalen Fall befriedigt dieser ein konkretes Bedürfnis des E-Mail-Empfängers: Nämlich nach Emotionen (Unterhaltung) oder Information. Der Nutzwert ist umso größer, desto relevanter die Unterhaltung bzw. die Information aus Sicht des E-Mail-Empfängers ist – also auch, desto weniger irrelevante Inhalte Teil der E-Mail sind.

2) Exklusivität

Der Content einer E-Mail gewinnt zusätzlich an Wert, wenn dieser exklusiv über diesen Kontaktkanal von diesem einen Absender ausgeliefert wird. Zum einen, da der Content dann für den Empfänger dann garantiert neu ist. Zum anderen, da sich dieser in einem exklusiven Zirkel mit Informationsvorsprung sieht.

3) Erfassbarkeit

Guter Content ist für den Empfänger schnell und intuitiv erfassbar. Nicht nur aufgrund überschaubarer Informationsmenge – auch die Verständlichkeit aufgrund der Sprachwelt und des Sprachstils (Duktus) spielt eine große Rolle.

4) Aktualität

Die E-Mail ist ein schneller Kontaktkanal – Informationen, die man bereits vor Tagen hätte in unveränderter Form ausliefern können, wirken schnell veraltet. Am besten sind Informationen, die zum Zeitpunkt ihrer Entstehung kommuniziert werden.

5) Eignung zum Weiterleiten/Teilen („shareability“)

Besonders guter Content verbreitet sich im Internet wie ein Laubfeuer. Vor allem, wenn dieser kreativ und unterhaltsam ist. Das ist gut für den Versender, da sich seine Reichweite ohne Mehrkosten erhöht. Darüber hinaus wird weitergeleiteter Content von potenziellen Kunden als vertrauenswürdiger gehalten als reguläre Werbung.

6) Initiierung eines Dialogs

Vor allem im E-Mail-Marketing ist es sinnvoll, sich in einen permanenten Dialog mit seinen Kontakten zu begeben. Content ist unterschiedlich gut geeignet, einen Dialog zu initiieren. Guter Content motiviert den E-Mail-Empfänger dazu, seine Meinung oder Erfahrung preiszugeben. Vor allem dann, wenn dieser den Leser einbezieht und offene Fragen beinhaltet.

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Zustellbarkeit

Spamtraps identifizieren und loswerden.

Spamtraps identifizieren und beseitigen

Wer als Newsletterversender nicht aufpasst, fängt sich schnell sogenannte Spamtraps („Spamfallen“) ein – und riskiert so Zustellprobleme für den gesamten Verteiler.
Spamtraps sind E-Mail-Adressen, die keiner realen Person zugeordnet sind, sondern von Blacklistbetreibern in den Umlauf gebracht werden, um Spamversender ausfindig zu machen.

Wie funktionieren Spamtraps?

Die Blacklistbetreiber wissen, dass keine seriösen E-Mails an eine Spamtrap-Adresse gerichtet sein dürften. Im Umkehrschluss bedeutet das: Versender gelten als Spammer. Und dann wird der entsprechende Versandserver bzw. die zugehörige IP-Nummer für ein paar Tage oder Wochen in eine schwarze Liste eingetragen, welche Spamfilter als wichtige Infoquelle dient.

 

Wie gelangen Spamtraps in den eigenen Verteiler?

Der häufigste Grund für die „Verseuchung“ des eigenen Adressverteilers ist der Ankauf von E-Mail-Adressen, welche auf unseriöse Weise generiert wurden. Es ist aber auch möglich, dass der Versender seine Kontaktdatenbank über viele Jahre generisch aufgebaut hat, dabei aber eine ausreichende Listenhygiene vermied. Inaktive Uralt-Adressen können nämlich durchaus eines Tages zu einer Spamtrap werden.

Woran erkenne ich, ob ich selbst von Spamtraps befallen bin?

Behalten Sie stets die Logdateien Ihrer Mailserver im Auge! Selbst dann, wenn Ihre Klicks- und Öffnungsraten gut aussehen. Auffällig sind z.B. solche Rückmeldungen des Empfängerservers: blacklisted at […]

 

Wie werde ich Spamtraps wieder los?

Das Identifizieren von Spamtraps ist leider alles andere als einfach, denn die Adressen sehen völlig normal aus. Gehen Sie am besten wie folgt vor:

  1. Erstellen Sie eine spezielle Liste, in der alle potentiellen Spamtraps enthalten sind. Definitiv gültige, bekannte oder aktive Kontakte lassen Sie außen vor!
  2. Splitten Sie die neue Liste in Unterlisten!
  3. Führen Sie für jede Unterliste einen Versand durch und prüfen zeitgleich, ob es einen Spamtrap-Einschlag gab. Nutzen Sie hierfür aber eine separate Maschine mit einer dedizierten IP-Nummer!
  4. Wiederholen Sie Schritt 2 und 3, um Spamtraps weiter einzugrenzen!
  5. Löschen Sie auffällige Adressen!

Wie verhindere ich, dass Spamtraps in den eigenen Adressverteiler gelangen?

Sie als Versender können dieses Dilemma nicht gänzlich auflösen. Aber es gibt ein paar sinnvolle Maßnahmen, um die Aufnahme von Spamtraps auf ein Minimum zu reduzieren:

  1. Zum einen sollten Sie ausschließlich auf das Double-Opt-in-Verfahren setzen, um Adressen zu generieren. Ggf. macht es dabei Sinn, die Opt-in-E-Mail über einen speziellen Mailserver zu versenden. Denn böse Menschen könnten sich rein theoretisch explizit mit einer Spamtrap-E-Mail anmelden.
  2. Darüber hinaus sollten Sie Hard Bounces regelmäßig löschen und zusätzlich vielleicht in Ihre interne Ausschlussliste eintragen.
  3. Reaktivieren Sie hin und wieder Kontakte, von denen Sie länger nichts gehört haben. Dazu können Sie diese z.B. auffordern, ihr Opt-in per Klick auf einen Link explizit zu verlängern.
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