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Die 7 Top-Faktoren für erfolgreiches Share-to-Social

Top-Faktoren für erfolgreiches Share-to-Social

Social Media ist ein tolles Instrument für die virale Verbreitung von Newsletter-Inhalten. In diesem Beitrag möchte ich Ihnen gerne aufzeigen, welche Faktoren für erfolgreiches Share-to-Social besonders wichtig sind.

1. Zielgruppengerecht

Die Grundlage jeglicher Werbemaßnahme. Doch mehr noch als bei einem normalen Newsletter ist es wichtig, dass die Inhalte sehr genau zur Zielgruppe passen. Denn der Empfänger muss das Gefühl bekommen, die Inhalte seien nicht nur für ihn passend, sondern könnten auch sein Netzwerk interessieren. Immerhin leiht er ihrer Botschaft seine Stimme, und steht somit auch mit seinem Namen für sie ein.

2. Exklusiv

Jeder erzählt seinen Kontakten gerne etwa Neues. Doch wer lediglich Geschichten zu erzählen hat, die ohnehin schon jeder kennt, dem hört keiner zu. Wer exklusive Neuigkeiten berichten kann, gilt in seinem Netzwerk als gute Informationsquelle. Versorgen Sie Ihre Empfänger mit exklusiven Botschaften, die diese dann in ihre Netzwerke weiterreichen können und machen Sie diese so zu Evangelisten Ihrer Markenbotschaft!

3. Aktuell

Auch hier gilt, ähnlich wie bei der Exklusivität der Inhalte, dass keiner gerne alte Geschichten hört. Zeigen Sie Ihren Empfängern, dass Ihr Unternehmen Neues zu bieten hat und am Puls der Zeit ist! Topaktuelle Informationen verbreiten sich häufig wesentlich besser und schneller durch soziale Netzwerke, da auch hier gilt, dass Ihre Kontakte durch das Verbreiten von heißen Neuigkeiten ihre eigene Reputation stärken können.

4. Kreativ

Kreative Kampagnen prägen sich ein. Und sie verbreiten sich auch wesentlich besser, da sie für den Empfänger einen Mehrwert in puncto Unterhaltung mitbringen. So konnte Canal+ kürzlich einen viralen Hit mit einem Werbeclip landen, in dem ein Drehbuchautor des Senders eine haarsträubende und witzige Geschichte erzählt, wie er in dem Kleiderschrank einer Frau gelandet ist. Und wer erinnert sich nicht mit einem Schmunzeln an die tierische Toyota-Werbung, in der uns Brüllaffen erklärten, dass nichts unmöglich sei? Seien Sie humorvoll oder gerne auch mal ein wenig unkonventionell.

5. Einfach

Dies bezieht sich weniger auf die Botschaft, als auf die technische Umsetzung der Funktionen. Machen sie es Ihren Empfängern möglich, mit wenigen Klicks Inhalte in ihre Netzwerke weiterzuleiten! Doch Obacht: Besser man konzentriert sich hier auf die großen Netzwerke anstatt jeden noch so kleinen Dienst zu integrieren. Eine scheinbar willkürliche Zusammenstellung von Bookmarking-Diensten und Social Networks generiert garantiert weniger Klicks als ein übersichtliches „Share on Facebook“.

6. Multimedial

Multmediale Inhalte stehen bei vielen Internetnutzern hoch im Kurs. Online-Video boomt, ebenso wie Podcasts. Würzen Sie Ihre Newsletter mit Audio- oder Videobeiträgen – ohne jedoch die Größe der E-Mail außer Acht zu lassen – die Ihre Kontakte dann weiterleiten können!

7. Modular

Newsletter verstehen sich oft als informative Übersicht zu aktuellen Themen aus Ihrem Unternehmen. Jedoch möchte kaum jemand diese komplette Übersicht mit seinem Netzwerk teilen. Ermöglichen Sie daher Ihren Empfängern, nur bestimmte Bereiche des Newsletters weiterzuleiten. So kann Ihr Empfänger selbst entscheiden, welche Inhalte er für sein Netzwerk am passendsten hält.

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Marketing Automation

Vertrauen – Das A und O für erfolgreiches E-Mail-Marketing.

Vertrauen – Das A und O für erfolgreiches E-Mail-Marketing.

Vertrauen ist ein knappes Gut – vor allem in eher unsicheren Zeiten. Wer fürchtet sich nicht, wenn viel Geld oder die eigene Reputation auf dem Spiel steht. Auf der anderen Seite gilt: Wer als Marketingverantwortlicher entgegengebrachtes Vertrauen missbraucht, zerstört die Basis für eine langfristig erfolgreiche Kundenbeziehung.

Zunächst einmal: Vertrauen ist „die Erwartung eines Individuums oder einer Gruppe, dass man sich auf das Wort, die Versprechen, die verbalen oder geschriebenen Aussagen anderer Individuen oder Gruppen verlassen kann.“ (J. B. Rotter: “New Scale for the Measurement of Interpersonal Trust”)

Heribert Meffert drückt das verkürzt aus:

Nur wem man vertrauen kann, dem bleibt man treu!

Interessant: Kaum entscheidend für Vertrauen ist, wie lange eine Beziehung bereits existiert. Selbst Kundenzufriedenheit und die Markenbekanntheit spielen eine eher untergeordnete Rolle. Stattdessen zählt vor allem eines: Die Intensität des Dialogs.

E-Mail-Marketing ist eine tolle Möglichkeit, mit Interessenten intensiv in einen Dialog zu treten. Doch beim ersten Kontakt, der Opt-in-Generierung, müssen Sie sich einen Vertrauensvorsprung erarbeiten: Der Interessent wird ihn diesen jedoch nur dann schenken, wenn er sich bei Ihnen gut aufgehoben fühlt. Schließlich vertraut er Ihnen seine persönlichen Daten an – und hofft darauf, dass Sie sein Postfach nicht gegen seinen Willen mit Werbemüll verstopfen.

Sie bieten einen eigenen Newsletter-Service an? Nachfolgend einige Tipps, wie Sie das Vertrauen potenzieller Abonnenten gewinnen und stärken können:

  1. Zeigen Sie dem Interessenten bereits beim Opt-in-Prozess klar und deutlich, was Sie mit seinen persönlichen Daten vorhaben. Überzeugen sie ihn nicht, ergibt sich für Sie nicht einmal die Chance, einen intensiven Dialog zu beginnen.
  2. Vertrauenserweckend sind Gütesiegel des Staates, Zertifizierungen oder Hinweise auf Mitgliedschaften in bekannten Verbänden.
  3. Stellen Sie glaubwürdige Testimonials vor, die Ihren Newsletter bereits abonnieren.
  4. Präsentieren Sie ein Archiv älterer Newsletter. Das drückt Kontinuität aus und stärkt somit das Vertrauen.

Wenn Sie vom Interessenten ein Opt-in ausgesprochen bekommen haben, ist eine wichtige Hürde bereits genommen. Sie haben jetzt die einmalige Chance, den geschenkten Vertrauensvorsprung einzulösen.

  1. Personalisieren Sie E-Mails und liefern Sie ausschließlich relevante Inhalte aus. Denn das ist ein Zeichen von Wertschätzung.
  2. Nehmen Sie die Wünsche Ihrer Newsletter-Abonnenten stets ernst. Ganz gleich, ob es Anfragen, Beschwerden, Änderungswünsche (z.B. neue E-Mail-Adresse) oder Abmeldungen sind. Jede schlechte Erfahrung senkt das Vertrauen.
  3. Fragen Sie Abonnenten nach ihrer Meinung und ihren Wünschen!
  4. Versehen Sie Ihre E-Mails mit einer Signatur und einem Foto des Autors. Machen Sie klar deutlich, wer hinter dem Unternehmen steht und die Wünsche der Abonnenten und Kunden erfüllen möchte.
  5. Ermöglichen Sie Abonnenten einen gegenseitigen Austausch in Internetforen. Nutzen sie dazu auch soziale Netzwerke oder einen Corporate Blog.
  6. Seien Sie vorsichtig mit jeglicher Form von Veränderungen, z.B. am Newsletter-Design. Vertrauen entsteht durch Berechenbarkeit, Stabilität und Kontinuität.
  7. Halten Sie alle gemachten Versprechen stets ein! Jeder Verlust von Glaubwürdigkeit ist schädlich.

Vertrauensvolle Beziehungen zu potenziellen und bestehenden Kunden sind ein wertvoller Wettbewerbsvorsprung, den Ihnen niemand wegnehmen oder kopieren kann. Sie können diese Beziehungen allenfalls selbst zerstören – oder durch einen fortlaufend intensiven Dialog kontinuierlich verbessern.

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Content

5 Tipps für kürzere Betreffzeilen und E-Mail-Texte

Bereits vor einigen Jahren hat Mark Brownlow beschrieben, wie schnell und einfach sich doch Texte verkürzen lassen.
Da das Thema aktueller denn je ist – vor allem im Hinblick auf Smartphone-freundliche E-Mails – habe ich Mark´s Tipps für den deutschsprachigen Einsatz angepasst und auf das Wesentliche reduziert:

1) Unnütze Füllwörter streichen

Streichen Sie Wörter, wenn diese zur Aussage nichts oder wenig beitragen!
Beispiele für Füllwörter

2) Kürzere Synonyme nutzen

Prüfen Sie für jedes Wort, ob es ein kürzeres Synonym gibt, welches ähnlich gut funktioniert.
Fündig werden Sie z.B. hier.

3) Schlagwort mit Doppelpunkt verwenden

Sätze lassen sich oft signifikant verkürzen, wenn Sie ein enthaltenes Schlagwort mit einem Doppelpunkt an den Anfang stellen. Praxisbeispiele:

BAföG: Jetzt noch schnell Teilerlass sichern!
Herbstlich inszeniert: Mit unserer Mode spielen Sie die Hauptrolle!

4) Ziffern anstatt ausgeschriebenen Zahlen verwenden!

Praxisbeispiele:
Unsere 8 ultimativen Frühlings-Favoriten!
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5) Sonderzeichen zum Abkürzen einsetzen

Praxisbeispiele:
We ♥ our fans! An exclusive offer just for them…
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Geschenke für Ihn: Exklusive Stücke & tolle Ideen unterm Baum

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Mobile

Smartphone-Features gekonnt in E-Mails integrieren

Smartphone-Features in E-Mails

Mit Smartphones kann man fast alles machen. Sogar telefonieren! 😉

Mein Tipp: Verwenden Sie wesentliche Features in Ihren E-Mails, sofern dadurch ein Nutzen für Ihre Empfänger entsteht! Hier ein paar Beispiele:

Telefonieren

Verlinken Sie Ihre Telefonnummer gemäß folgendem Beispiel, damit E-Mail-Empfänger Sie mit einem Klick anrufen können. Übrigens funktionieren verlinkte Telefonnummern auch auf PCs mit gängiger Telefonsoftware.

Tipp der Woche

SMS versenden

Nicht ganz so spannend, weil E-Mails mindestens das Gleiche können wie SMS-Nachrichten, aber dennoch erwähnenswert: Per Hyperlink lassen sich auch bequem Kurznachrichten erstellen.

Tipp der Woche

Adresse in Landkarte aufrufen

Leider gibt es noch keine mit allen wichtigen Smartphones kompatible Technik, um Adressen in einer Karten-App aufzurufen. iOs und Android nutzen hier ein unterschiedliches URI-Schema. Aber kein Grund zum Verzweifeln: Verlinken Sie ganz einfach Apps wie Google Maps gemäß folgendem Beispiel:

Tipp der Woche

Standort suchen

Damit der E-Mail-Empfänger die nächstgelegene Filiale eines Shops o.ä. findet, müssen Sie etwas tiefer in die Trickkiste greifen und mit Hilfe von HTML5 kleine Apps im Browser öffnen. Beispiel erwünscht?

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Content

Ideen für besseren Newsletter-Content

Ideen für besseren Newsletter-Content

Der Erfolg im E-Mail-Marketing steht und fällt mit der Content-Qualität. Wer langweilige E-Mails schreibt, darf sich über den wachsenden Anteil desinteressierter (und in der Folge inaktiver) Kontakte nicht wundern. Hier ein paar Tipps und Anregungen für interessantere E-Mails:

  1. Lassen Sie Ihre Kunden und Abonnenten zu Wort kommen! Denn Social Content macht Ihre E-Mails besonders authentisch – und verwandelt eingebundene Kunden in werbewirksame Multiplikatoren.
  2. Erzählen Sie Geschichten, weil sie lehrreich, lustig, traurig, spannend, bizarr, verblüffend oder beeindruckend, also auf eine bestimmte Art und Weise interessant sind. Sie, Ihre Firma, Produkte und Services sollten darin eine wichtige Rolle spielen.
  3. Lassen Sie sich durch Print-Magazine und Zeitschriften inspirieren! Denn Verlage habe jahrzehntelang Erfahrung, wie man z.B. mit festen Rubriken Leser bindet und sogar dazu bringt, Geld für Content zu bezahlen.
  4. Adaptieren Sie Content oder Rubriken von der eigenen Website! Wohl möglich fristet dort toller Content ein Dornröschendasein, da dieser auf der Site bislang weder aufgesucht noch aufgefunden wurde.
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