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Tipps gegen Reizüberflutung im E-Mail-Design

Reizüberflutung im E-Mail-Design

Auffallen ist nicht alles. Wer zu viele Texte und Bilder unstrukturiert zusammenwürfelt und auch bei der Farb- und Typoauswahl keine klare Linie erkennen lässt, riskiert Reizüberflutung beim E-Mail-Empfänger. Und die sorgt dafür, dass Ihre E-Mails weder gelesen noch verstanden werden. Hier ein paar wertvolle Tipps:

  1. Klare Linie: Wen Sie ein Reaktionsziel haben (zum Beispiel die Registrierung für einen Service), strukturieren Sie Inhalte auch optisch gemäß eine AIDA-Sequenz: Im Blickverlauf sollten nacheinander die vier Stufen des Empfängerverhaltens erreicht werden: Aufmerksamkeit, Interesse, Verlangen und Reaktion. In diesem Beispiel sollten die Vorteiler der Registrierung besser gleichrang untereinander gelistet werden – und erst im Anschluss sehr deutlich ein Registrier-Button platziert sein.
  2. Unnötige Inhalte weglassen: Alles, was nicht dem Reaktionsziel dient, wirkt wie ein Filter und gehört daher nicht in die E-Mail. Zum Beispiel eine Navigationsleiste wie auf der Website – aber auch redundante Inhalte wie die Social Media-Buttons.
  3. Lesbarkeit: Texte sollten so formatiert sein, dass man deren Hierarchie mit einem Blick erkennen kann. Headline 1. Grades, 2. Grades, … bis hin zum „Kleingedruckten“ im Disclaimer. Die Anzahl unterschiedlicher Formatierungen sollte auf maximal drei bis vier begrenzt sein. Gleiches gilt für die Grundfarben – vor allem, wenn Produkte und CI an sich schon sehr farbenfroh sind und das Auge beanspruchen.
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Opt-ins generieren

Double-Opt-in: Vor- und Nachteile im Überblick

Double-Opt-in Vor- und Nachteile

Man mag es nicht glauben: Trotz großer Akzeptanz beim User verzichten immer noch viele Newsletter-Versender, darunter auch namhafte Unternehmen, auf das Double-Opt-in-Verfahren zur Abonnenten-Generierung . Anmelder landen dann oftmals sofort nach Ausfüllen eines Webformulars im Verteiler. Das birgt viele Risiken und schadet dem E-Mail-Marketing im Ganzen. Aus diesem Anlass habe ich mal alle wichtigen Vor- und Nachteile des Double-Opt-in-Verfahrens zusammengefasst – auf Basis eines Artikels von René Kulka aus dem Jahr 2012:

Vorteile

  1. Gesetzeskonform: Newsletter-Abonnenten lassen sich am kostengünstigsten und schnellsten per Webformular generieren. Ausschließlich das Double-Opt-in-Verfahren bietet hier ausreichende Rechtssicherheit.
  2. Zustellbarkeit: Spaßeingaben, Spamtraps und falsch geschriebene Adressen landen nicht im Verteiler. Double-Opt-in-Verfahren dienen also auch der Qualität des Adressbestands und somit der Zustellbarkeit.
  3. Beziehung und Involvement: Wer seine Newsletter-Anmeldung noch einmal explizit bestätigt, setzt sich gezwungenermaßen intensiver mit der Marke, den Leistungen und Angeboten des Versenders auseinander als Single-Opt-in-Anmelder. Eine höhere Akzeptanz und Öffnungsrate ist folglich zu erwarten.

Nachteile

  1. Filtereffekt: Bestätigungs-E-Mails kommen nicht immer beim Anmelder an, werden als lästig empfunden oder werden vergessen. Dieser landet nicht im Verteiler und ist darüber möglicherweise sogar erbost.
  2. Pseudo-Sicherheit: Die Links in Bestätigungs-E-Mails müssen nicht immer durch den Anmelder geklickt worden sein – Virenscanner und Spamfilter folgen manchmal URLs automatisiert, um diese auf Schädlichkeit hin zu überprüfen.
  3. Einrichtungsaufwand: Die Produktion ergänzender Bestätigungs-E-Mails und Landing Pages kostet Geld. Auch die Technologie muss einiges leisten – z.B. die Daten begonnener Anmeldungen eine gewisse Zeit speichern – und ggf. später wieder löschen.
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Erfolgsmessung Marketing Automation

Feintuning bei Versandzeit-Bestimmung

Newsletter Versandzeit-Bestimmung

Über den optimalen Versandzeitpunkt für E-Mail-Newsletter wurde schon viel geschrieben. Eine Besonderheit für B2B-Newsletter wird jedoch nur selten erwähnt:
E-Mails, die sich morgens im (naturgemäß überfüllten) Postfach befinden, erzielen zwar normal hohe Öffnungsraten. Jedoch sind die Konversionsraten im Verhältnis eher schlecht. Der Grund liegt auf der Hand: E-Mails werden nur oberflächlich „durchgescannt“. Schließlich sollen zunächst die wichtigen Tasks abgearbeitet werden. Öffnen und Durchklicken kann auch „Aufräumen“ bedeuten.

Daher lohnt es sich sehr oft, nicht zu sehr auf die Öffnungsraten zu schielen. Und ein paar Stunden später zu versenden, um in ein bereits aufgeräumtes Postfach aufzulaufen.
Jedoch auch nicht zu spät: Erreicht eine E-Mail den Empfänger erst nach Feierabend, befindet sie sich wieder im überfüllten Postfach des Folgetages.

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Tipp der Woche: Vorsicht im Umgang mit Gutscheinen!

Gutschein und Coupons mobile

Rabattgutscheine gehören zu den populärsten Incentivierungs-Instrumenten im E-Mail-Marketing. Insbesondere im B2C-Versandhandel. Was jedoch oft vergessen wird: Lange nicht alle Newsletter-Abonnenten sind Schnäppchenjäger und haben es auf Rabatte abgesehen. Die Problematik: Genau diese Klientel fühlt sich schnell belästigt, wenn sie mit Gutscheinen bombardiert wird. Und wer verprellt schon gerne potenzielle Kunden?

Mein Tipp der Woche: Versenden Sie keine Rabattgutscheine nach dem Gießkannenprinzip. Oftmals sind alternative Formen der Incentivierungen besser geeignet – zum Beispiel ein Bundling-Coupon. Selbst Schnäppchenjäger fühlen sich schnell durch Gutscheine belästigt, wenn diese inhaltlich irrelevant erscheinen. Ermitteln Sie daher für jeden Kontakt, ob dieser sich überhaupt für Rabatte interessiert. Am besten gleich beim Opt-in.

Alle „Nicht-Schnäppchenjäger“ verschonen Sie besser mit allzu vielen und reißerischen Gutscheincodes. Vor allem unterlassen Sie hier bitte Nachfass-E-Mails, in denen auf eine evtl. Nicht-Einlösung hingewiesen wird. Derartige E-Mails haben nämlich einen besonders hohen Nervfaktor.

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7 sinnvolle Anlässe für E-Mail-Animationen.

Animationen im E-Mail-Marketing

Gif-Animationen sind praktisch: Technisch funktionieren sie zuverlässig in fast allen wichtigen E-Mail-Clients. Die Erstellung ist relativ einfach. Und Einsatzszenarien sind überaus vielfältig. Die wichtigsten Anlässe habe ich mal zusammengefasst:

1. Produktnutzen erläutern: Animationen können helfen, dem potenziellen Kunden einen spezifischen Vorteil näher zu bringen.

E-Mail-Marketing: 5 Anlässe für E-Mail-Animationen

2. Slideshow: Verschiedene Produktabbildungen kann man platzsparend wunderbar in einer Animation zusammenfassen.

E-Mail-Marketing: 5 Anlässe für E-Mail-Animationen

3. CTI anteasern: Um den Empfänger zu einer Reaktion zu bewegen, werden Call-to-Action-Elemente (z.B. Buttons) gern animiert.

E-Mail-Marketing: 5 Anlässe für E-Mail-Animationen

4. Angebot erläutern: Manche Angebote lassen sich mit Bewegtbild einfach besser erklären als in Textform.

E-Mail-Marketing: 5 Anlässe für E-Mail-Animationen

5. Positive Emotionen verstärken: Kurzfilme können den Empfänger fesseln und Begeisterung auslösen.

E-Mail-Marketing: 5 Anlässe für E-Mail-Animationen

6. Unaufdringlich Aufmerksamkeit erzeugen: Kleine, lebensechte Animationen („Cinematics“) können ebenfalls positive Gefühle auslösen – und sind für manche Produkte besser geeignet als Kurzfilme.

E-Mail-Marketing: 5 Anlässe für E-Mail-Animationen

(Hier noch ein paar weitere Beispiele)

7. Einfach bloß auffallen: Wer mutig ist, kann mit speziellen, großflächigen Animationen dem E-Mail-Empfänger quasi uns Gesicht springen.

E-Mail-Marketing: 5 Anlässe für E-Mail-Animationen

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