Zustellbarkeit

So differenzieren Sie sich erfolgreich von Spammern

E-Mail-Zustellbarkeit

Wenn unsereins auf die Frage nach dem Job antwortet, im E-Mail-Marketing aktiv zu sein, folgt fast immer die die stereotype Reaktion: Ihr seid es also, die mein Postfach zumüllen.

Was zeigt uns diese Antwort? Sie macht deutlich, dass Konsumenten sich sehr schwer tun, zwischen Gut und Böse zu unterscheiden. So passiert es nicht selten, dass ein seriöser Newsletter als „Spam“ markiert wird. Aktiv vom User oder auch von der Filtersoftware.

In der Tat ist die größte Herausforderung für den seriösen E-Mail-Marketer, sich von den schwarzen Schafen zu differenzieren. Werden Sie daher wie folgt aktiv:

1) Machen Sie bereits im Anmeldeformular deutlich, dass Sie sich an die gesetzlichen Vorgaben halten. Nennen Sie dazu auch eine Beschwerde-Hotline und weisen auf den Abmeldeprozess hin! Auch TÜV-Siegel stärken das Vertrauen zu Ihnen.

2) Versenden Sie E-Mail mit echtem Mehrwert! Spammer senden bloß Reklame – differenzieren Sie sich davon mit nützlichen, spannenden und lehrreichen Inhalten – im optisch ansprechenden Design!

3) Unterstützen Sie ISPs, indem Sie moderne Verfahren zur Unterscheidung seriöser/unseriöser E-Mails einsetzen. Dazu zählen z.B. Technologien wie DKIM, SPF sowie erweiterte Einträge im E-Mail-Header (list-unsubscribe, list-owner, list-help; Details)

4) Achten Sie auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Text und Grafik. Nur Pillenversender haben es nötig, Texte in Grafiken zu verstecken. Wer dem nacheifert, macht sich ziemlich verdächtig.

5) Versenden Sie Multipart-E-Mails. Weil es mehr Ressourcen bedarf und auch sonst aufwendiger ist, haben Spammer da keine Lust drauf. Wichtig: Der Text-Inhalt sollte im Plain- und HTML-Teil der E-Mail möglichst identisch sein. Mehr Infos

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Conversions Opt-ins generieren

Die Top 3 Usability-Schwächen von Newsletter-Anmeldeformularen

Usability Newsletter Anmeldeformulare

1. Bei fehlerhaften Eingaben muss das Formular komplett neu ausgefüllt werden

Jeder hat es bereits erlebt – jeder war bereits frustriert: Man gibt sich viel Mühe beim Ausfüllen eines Formulars und zack – alles weg! Nur weil man einen kleinen Fehler gemacht hat und nach Drücken des Absende-Buttons das Formular neu geladen wurde.
Und beim nächsten Ausfüllen steigt der Angstpegel, das Gleiche könnte noch einmal passieren. Merkt sich Ihr Formular bereits gemachte Eingaben trotz Fehlermeldung?

2. Unübersichtliche und viel zu lange Drop-Down-Listen

Haben Sie auch schon mal eine Drop-Down-Liste mit den 194 anerkannten Staaten der Erde aufgeklappt – und sollten darin Ihr Heimatland selektieren? Dabei unwissend, welche Schreibweise verwendet wird? Dann wissen Sie, dass Drop-Downs maximal 10 bis 20 Einträge umfassen sollten – sonst verliert der Anwender schlicht und einfach den Überblick.
Die Alternative sind Autocomplete-Felder, welche währen der Eingabe des Anwenders Zeichenketten vorschlägt. Google hat diese Technik bereits zum State of the Art gemacht.
Mehr zur Technik

3. Es wird eine kryptische Captcha-Eingabe verlangt

Seit vielen Jahren verbreitet und nach wie vor nervig sind unlesbare Captcha-Felder oder Rechenaufgaben, die Bestandteil eines Formulars sind. Damit soll sichergestellt werden, dass nur Menschen und keine Programme (Bots) Formulareingaben absenden.
Dabei sind sie in der Regel überflüssig, da gut programmierte Formulare kein attraktives Angriffsziel von Bots sind – und weil gut programmierte Bots im Nu Captcha-Felder knacken können.
Als Alternative empfiehlt sich der Einsatz von Honeypots und/oder fail2ban. Mehr zu den Techniken finden Sie hier und hier.

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Design

Verwenden Sie Rollover Images!

Newsletter Design Rollover Images

Jeder kennt Rollover Images: Fährt man mit der Maus über sie, wechselt das Motiv. Sehr praktisch, weil sie viel Platz sparen und für Interaktivität sorgen. Beides wichtige Faktoren im E-Mail-Marketing. Und dennoch: Rollover Images werden in E-Mails noch ausgesprochen selten eingesetzt. Dabei ist die technische Umsetzung nicht kompliziert. Und sogar für responsive Darstellung gibt es geeignete Techniken.

Mein Tipp: Verwenden Sie Rollover Images, wenn Sie auf engem Raum viele Informationen visualisieren wollen. Zum Beispiel zwei verschiedene Perspektiven eines Produkts oder die Kombination von Foto und Illustration. Auch CTA-Buttons sind mit Rollover-Effekt interessanter.

Hier noch ein simples Beispiel:

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Design Marketing Automation

So gestalten Sie sinnvolle Preheader

sinnvolle Preheader

Der Preheader einer E-Mail ist jener Einleitungsblock, der sich noch oberhalb des Headers befindet. Aus der Praxis kennen wir Preheader vor allem in Form einer verlinkten Browseransicht.

Ich empfehle Ihnen, diesen Teil Ihrer Werbe-E-Mails mit großer Sorgfalt zu gestalten, denn er wird in vielen Fällen zu allererst wahrgenommen – und kann entscheidend dafür sein, ob Ihre E-Mail überhaupt weitergelesen wird oder im Papierkorb landet. Das liegt vor allem daran, dass Grafiken oftmals zunächst nicht geladen werden und dann der Preheader ins Auge sticht.

Ein anderer wichtiger Grund ist die Vorschaufunktion verschiedener E-Mail-Clients. Hier zwei Beispiele aus Outlook:

Preheader 1

Meine Tipps:

  1. Argumentieren Sie in wenigen Worte, weshalb sich das Lesen E-Mail für den Empfänger lohnt!
  2. Wiederholen Sie im Preheader nicht einfach den Betreff – aber ergänzen bzw. verstärken Sie diesen!
  3. Fassen Sie sich kurz! Mehr als 120 Zeichen sollte der Preheader nicht umfassen.
  4. Wenn Sie einen Prehader nur für die Vorschau wünschen, nutzen Sie unsichtbaren Text (hidden div) unmittelbar nach dem Body-Tag!
  5. Wenn Sie gar keinen Prehader wünschen, fügen Sie nach dem Body-Tag Zeilen mit einem Leerzeichen ein (non breakable space)!
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Content

4 sinnvolle Einsatz-Szenarien für Video-Mailings

Einsatz-Szenarien für Video-Mailings

Obwohl Online-Videos eine geniale Werbeform sind, werden sie nur mäßig eingesetzt. Hier sind exemplarisch vier Branchen und Segmente, in denen Bewegtbild das E-Mail-Marketing besonders sinnvoll ergänzen kann:

1. Bewerbung von Unterhaltungsangeboten
Videos können hervorragend unterhalten – vor allem, wenn sie mit Ton ausgestattet sind. Was liegt da näher, als Bühnen und Showprogramme mit kurzen Online-Videos zu bewerben? Übrigens werden unterhaltende Videos gern in soziale Netzwerke hineingetragen. Share-to-Social-Funktionalitäten sorgen also zusätzlich für eine virale Verbreitung Ihrer Botschaft.

2. Bewerbung von Dienstleistungen und Software
Das Problem bei der Vermarktung intangibler Produkte ist, dass Sie diese unsichtbar sind. In E-Mails können Sie diese also allenfalls beschreiben. Ergänzend vielleicht die dahinter stehenden Mitarbeiter oder Fallbeispiele. Dazu ist viel Text notwendig, der per E-Mail transportiert kaum vollständig gelesen wird.

3. Emotionalisierung von Low-Involvement-Produkten
Besonders schwierig ist E-Mail-Marketing für Produkte wie Brot oder Milch. Diese sogenannten Low-Involvement-Produkte sind dem Kunden ziemlich egal. Sachargumente in Textform interessieren ihm also kaum. Videos sind gut geeignet, Aufmerksamkeit zu erzeugen und solche Produkte mit Emotionen zu füllen.

4. Bewerbung von Tourismusangeboten
Als Marketingverantwortlicher im Tourismus haben Sie einen großen Vorteil: Um Menschen zu begeistern, reicht es oftmals aus, einfach Ihre Destination oder Unterkünfte multimedial zu präsentieren. Denn in der Alltagswelt der Menschen wirken solche Bilder fast wie von einem anderen Stern. E-Mails sind ein tolles Vehikel, um diese ferne Welt für ein paar Sekunden auf den Monitor oder das Smartphone Ihrer nächsten Gäste zu bringen.

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