Double-Opt-in: Vor- und Nachteile im Überblick

Man mag es nicht glauben: Trotz großer Akzeptanz beim User verzichten immer noch viele Newsletter-Versender, darunter auch namhafte Unternehmen, auf das Double-Opt-in-Verfahren zur Abonnenten-Generierung . Anmelder landen dann oftmals sofort nach Ausfüllen eines Webformulars im Verteiler. Das birgt viele Risiken und schadet dem E-Mail-Marketing im Ganzen. Aus diesem Anlass habe ich mal alle wichtigen Vor- und Nachteile des Double-Opt-in-Verfahrens zusammengefasst – auf Basis eines Artikels von René Kulka aus dem Jahr 2012:

Vorteile

  1. Gesetzeskonform: Newsletter-Abonnenten lassen sich am kostengünstigsten und schnellsten per Webformular generieren. Ausschließlich das Double-Opt-in-Verfahren bietet hier ausreichende Rechtssicherheit.
  2. Zustellbarkeit: Spaßeingaben, Spamtraps und falsch geschriebene Adressen landen nicht im Verteiler. Double-Opt-in-Verfahren dienen also auch der Qualität des Adressbestands und somit der Zustellbarkeit.
  3. Beziehung und Involvement: Wer seine Newsletter-Anmeldung noch einmal explizit bestätigt, setzt sich gezwungenermaßen intensiver mit der Marke, den Leistungen und Angeboten des Versenders auseinander als Single-Opt-in-Anmelder. Eine höhere Akzeptanz und Öffnungsrate ist folglich zu erwarten.

Nachteile

  1. Filtereffekt: Bestätigungs-E-Mails kommen nicht immer beim Anmelder an, werden als lästig empfunden oder werden vergessen. Dieser landet nicht im Verteiler und ist darüber möglicherweise sogar erbost.
  2. Pseudo-Sicherheit: Die Links in Bestätigungs-E-Mails müssen nicht immer durch den Anmelder geklickt worden sein – Virenscanner und Spamfilter folgen manchmal URLs automatisiert, um diese auf Schädlichkeit hin zu überprüfen.
  3. Einrichtungsaufwand: Die Produktion ergänzender Bestätigungs-E-Mails und Landing Pages kostet Geld. Auch die Technologie muss einiges leisten – z.B. die Daten begonnener Anmeldungen eine gewisse Zeit speichern – und ggf. später wieder löschen.

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