11 Schritte für mehr User Engagement im E-Mail-Marketing

1. Untersuchen Sie das Engagement Ihrer Abonnenten!

Ermitteln Sie, wer überhaupt noch aktiv Ihre E-Mails liest – und von wem Sie schon mehrere Monate überhaupt nichst mehr gehört haben. Die Messung wer wann was geklickt hat ist datenschutzrechtlich problematisch. Eine Lösung sind personalisierte Links, welche auch als solche zu erkennen sind. Beispiel: Newsletter-Abo für Max Mustermann verlängern und 5-Euro-Gutschein kassieren.

2. Segmentieren Sie Ihre Zielgruppen!

Je homogener die Zielgruppe ist, desto adäquater können Sie diese per E-Mail-Marketing ansprechen. Teilen Sie heterogene Listen daher besser in sinnvolle Zielgruppen auf, zum Beispiel eingeteilt in End- oder Geschäftskunden. Auch eine Einteilung abhängig vom Engagement (siehe Schritt 1) kann sinnvoll sein.

3. Reaktivieren Sie inaktive Kontakte!

Kontakte, die trotz erfolgreicher E-Mail-Zustellung nicht reagieren, gelten als „inaktiv“. Hier helfen unter Umständen noch gezielte, mehrstufige Reaktivierungs-Kampagnen – zum Beispiel mit Umfragen, Gewinnspielen oder Gutscheinen.

4. Konzipieren Sie Newsletter für jede Zielgruppe!

Planen Sie Newsletter-Inhalte für jede einzelne Zielgruppe! Und zwar für die nächsten 5-10 Ausgaben Achten Sie dabei darauf, dass Abonnenten nicht mit zu viel Content überfordert werden. Erstellen Sie dazu Briefings für den/die Redakteur(in), in welchen auch die entsprechende Zielgruppe noch einmal beschrieben wird.

5. Ermöglichen Sie das Abonnieren personalisierter Inhalte!

Erlauben Sie Ihren Abonnenten auch einen Blick über den Tellerrand – und ermöglichen das Abonnieren von anderen Newslettern oder einzelner Themenbereiche! Am besten über ein personalisiertes „Preference Center“, in dem der Abonnent auch bequem seine Kontaktdaten aktualisieren kann.

6. Bieten Sie Mehrwert!

Ergänzen Sie Werbung mit redaktionellen Inhalten: Tipps zur Produktanwendung, Fallbeispielen – oder auch Unterhaltung (Humor, Quiz, Gewinnspiel). Auch Social Content (z.B. Feedback-Kommentare aus dem Corporate Blog) ist eine tolle Möglichkeit, E-Mails lebendig zu machen.

7. Versenden Sie Willkommens-E-Mails!

Viele Newsletter-Abonnenten können sich beim Erhalt der ersten Ausgabe gar nicht mehr an den Akt der Registrierung erinnern – und löschen die E-Mail einfach. Eine Willkommens-E-Mail sorgt dafür, dass die Anmeldung fest im Bewusstsein des Abonnenten verankert wird. Vor allem dann, wenn diese Willkommens-E-Mail besonders interessante Inhalte zu bieten hat (z.B. ein Danke-Gutschein).

8. Verwenden Sie professionelle E-Mail-Templates!

Wer heute Newsletter abonniert, ist oft verwöhnt. Viele Unternehmen stecken viel Zeit und Geld in professionelle Gestaltung. Aufgrund der großen Darstellungsschwierigkeiten bei den dutzenden relevanten Webmailern und E-Mail-Clients (Outlook, Thunderbird, Lotus Notes) ist das unvermeidbar. Unprofessionell produzierte E-Mails wirken auf verwöhnte Abonnenten schnell peinlich.

9) Fügen Sie in Ihre E-Mails SWYN-Links ein!

Ermöglichen Sie es den Abonnenten, ausgewählte E-Mail-Inhalte über die Sozialen Netzwerke an Freunde und Bekannter weiterzuleiten (SWYN => Share with your network). Hier ein Beispiel.

10. Gewinnen und behalten Sie das Vertrauen Ihrer Abonnenten!

Ohne Vertrauen können Sie keine dauerhafte und intensive Geschäftsbeziehung zu einem Kontakt aufbauen. Zu Vertrauensverlust kommt es, wenn Sie Versprechen nicht einhalten. Umgekehrt stärken Sie Vertrauen, wenn Sie Versprechen abgeben und die daraus resultierenden Erwartungen kontinuierlich erfüllen.

11. Prüfen Sie den Erfolg jeder einzelnen Maßnahme!

Beobachten Sie nach jeder Änderung Ihre Öffnungs-, Klick- und Konversionsraten und dokumentieren Sie diese. Prüfen Sie vor allem, welche Themen offenbar besonders gut ankommen – und welche weniger. Bauen Sie mit diesen Erfahrungen eine „Knowledge Datenbank“ auf, welche Sie bei der Themenplanung (Schritt 4) unterstützt.

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