Kategorie:Marketing Automation

Design Marketing Automation

So gestalten Sie sinnvolle Preheader

sinnvolle Preheader

Der Preheader einer E-Mail ist jener Einleitungsblock, der sich noch oberhalb des Headers befindet. Aus der Praxis kennen wir Preheader vor allem in Form einer verlinkten Browseransicht.

Ich empfehle Ihnen, diesen Teil Ihrer Werbe-E-Mails mit großer Sorgfalt zu gestalten, denn er wird in vielen Fällen zu allererst wahrgenommen – und kann entscheidend dafür sein, ob Ihre E-Mail überhaupt weitergelesen wird oder im Papierkorb landet. Das liegt vor allem daran, dass Grafiken oftmals zunächst nicht geladen werden und dann der Preheader ins Auge sticht.

Ein anderer wichtiger Grund ist die Vorschaufunktion verschiedener E-Mail-Clients. Hier zwei Beispiele aus Outlook:

Preheader 1

Meine Tipps:

  1. Argumentieren Sie in wenigen Worte, weshalb sich das Lesen E-Mail für den Empfänger lohnt!
  2. Wiederholen Sie im Preheader nicht einfach den Betreff – aber ergänzen bzw. verstärken Sie diesen!
  3. Fassen Sie sich kurz! Mehr als 120 Zeichen sollte der Preheader nicht umfassen.
  4. Wenn Sie einen Prehader nur für die Vorschau wünschen, nutzen Sie unsichtbaren Text (hidden div) unmittelbar nach dem Body-Tag!
  5. Wenn Sie gar keinen Prehader wünschen, fügen Sie nach dem Body-Tag Zeilen mit einem Leerzeichen ein (non breakable space)!
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Feintuning bei Versandzeit-Bestimmung

Newsletter Versandzeit-Bestimmung

Über den optimalen Versandzeitpunkt für E-Mail-Newsletter wurde schon viel geschrieben. Eine Besonderheit für B2B-Newsletter wird jedoch nur selten erwähnt:
E-Mails, die sich morgens im (naturgemäß überfüllten) Postfach befinden, erzielen zwar normal hohe Öffnungsraten. Jedoch sind die Konversionsraten im Verhältnis eher schlecht. Der Grund liegt auf der Hand: E-Mails werden nur oberflächlich „durchgescannt“. Schließlich sollen zunächst die wichtigen Tasks abgearbeitet werden. Öffnen und Durchklicken kann auch „Aufräumen“ bedeuten.

Daher lohnt es sich sehr oft, nicht zu sehr auf die Öffnungsraten zu schielen. Und ein paar Stunden später zu versenden, um in ein bereits aufgeräumtes Postfach aufzulaufen.
Jedoch auch nicht zu spät: Erreicht eine E-Mail den Empfänger erst nach Feierabend, befindet sie sich wieder im überfüllten Postfach des Folgetages.

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Tipp der Woche: Vorsicht im Umgang mit Gutscheinen!

Gutschein und Coupons mobile

Rabattgutscheine gehören zu den populärsten Incentivierungs-Instrumenten im E-Mail-Marketing. Insbesondere im B2C-Versandhandel. Was jedoch oft vergessen wird: Lange nicht alle Newsletter-Abonnenten sind Schnäppchenjäger und haben es auf Rabatte abgesehen. Die Problematik: Genau diese Klientel fühlt sich schnell belästigt, wenn sie mit Gutscheinen bombardiert wird. Und wer verprellt schon gerne potenzielle Kunden?

Mein Tipp der Woche: Versenden Sie keine Rabattgutscheine nach dem Gießkannenprinzip. Oftmals sind alternative Formen der Incentivierungen besser geeignet – zum Beispiel ein Bundling-Coupon. Selbst Schnäppchenjäger fühlen sich schnell durch Gutscheine belästigt, wenn diese inhaltlich irrelevant erscheinen. Ermitteln Sie daher für jeden Kontakt, ob dieser sich überhaupt für Rabatte interessiert. Am besten gleich beim Opt-in.

Alle „Nicht-Schnäppchenjäger“ verschonen Sie besser mit allzu vielen und reißerischen Gutscheincodes. Vor allem unterlassen Sie hier bitte Nachfass-E-Mails, in denen auf eine evtl. Nicht-Einlösung hingewiesen wird. Derartige E-Mails haben nämlich einen besonders hohen Nervfaktor.

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Vertrauen – Das A und O für erfolgreiches E-Mail-Marketing.

Vertrauen – Das A und O für erfolgreiches E-Mail-Marketing.

Vertrauen ist ein knappes Gut – vor allem in eher unsicheren Zeiten. Wer fürchtet sich nicht, wenn viel Geld oder die eigene Reputation auf dem Spiel steht. Auf der anderen Seite gilt: Wer als Marketingverantwortlicher entgegengebrachtes Vertrauen missbraucht, zerstört die Basis für eine langfristig erfolgreiche Kundenbeziehung.

Zunächst einmal: Vertrauen ist „die Erwartung eines Individuums oder einer Gruppe, dass man sich auf das Wort, die Versprechen, die verbalen oder geschriebenen Aussagen anderer Individuen oder Gruppen verlassen kann.“ (J. B. Rotter: “New Scale for the Measurement of Interpersonal Trust”)

Heribert Meffert drückt das verkürzt aus:

Nur wem man vertrauen kann, dem bleibt man treu!

Interessant: Kaum entscheidend für Vertrauen ist, wie lange eine Beziehung bereits existiert. Selbst Kundenzufriedenheit und die Markenbekanntheit spielen eine eher untergeordnete Rolle. Stattdessen zählt vor allem eines: Die Intensität des Dialogs.

E-Mail-Marketing ist eine tolle Möglichkeit, mit Interessenten intensiv in einen Dialog zu treten. Doch beim ersten Kontakt, der Opt-in-Generierung, müssen Sie sich einen Vertrauensvorsprung erarbeiten: Der Interessent wird ihn diesen jedoch nur dann schenken, wenn er sich bei Ihnen gut aufgehoben fühlt. Schließlich vertraut er Ihnen seine persönlichen Daten an – und hofft darauf, dass Sie sein Postfach nicht gegen seinen Willen mit Werbemüll verstopfen.

Sie bieten einen eigenen Newsletter-Service an? Nachfolgend einige Tipps, wie Sie das Vertrauen potenzieller Abonnenten gewinnen und stärken können:

  1. Zeigen Sie dem Interessenten bereits beim Opt-in-Prozess klar und deutlich, was Sie mit seinen persönlichen Daten vorhaben. Überzeugen sie ihn nicht, ergibt sich für Sie nicht einmal die Chance, einen intensiven Dialog zu beginnen.
  2. Vertrauenserweckend sind Gütesiegel des Staates, Zertifizierungen oder Hinweise auf Mitgliedschaften in bekannten Verbänden.
  3. Stellen Sie glaubwürdige Testimonials vor, die Ihren Newsletter bereits abonnieren.
  4. Präsentieren Sie ein Archiv älterer Newsletter. Das drückt Kontinuität aus und stärkt somit das Vertrauen.

Wenn Sie vom Interessenten ein Opt-in ausgesprochen bekommen haben, ist eine wichtige Hürde bereits genommen. Sie haben jetzt die einmalige Chance, den geschenkten Vertrauensvorsprung einzulösen.

  1. Personalisieren Sie E-Mails und liefern Sie ausschließlich relevante Inhalte aus. Denn das ist ein Zeichen von Wertschätzung.
  2. Nehmen Sie die Wünsche Ihrer Newsletter-Abonnenten stets ernst. Ganz gleich, ob es Anfragen, Beschwerden, Änderungswünsche (z.B. neue E-Mail-Adresse) oder Abmeldungen sind. Jede schlechte Erfahrung senkt das Vertrauen.
  3. Fragen Sie Abonnenten nach ihrer Meinung und ihren Wünschen!
  4. Versehen Sie Ihre E-Mails mit einer Signatur und einem Foto des Autors. Machen Sie klar deutlich, wer hinter dem Unternehmen steht und die Wünsche der Abonnenten und Kunden erfüllen möchte.
  5. Ermöglichen Sie Abonnenten einen gegenseitigen Austausch in Internetforen. Nutzen sie dazu auch soziale Netzwerke oder einen Corporate Blog.
  6. Seien Sie vorsichtig mit jeglicher Form von Veränderungen, z.B. am Newsletter-Design. Vertrauen entsteht durch Berechenbarkeit, Stabilität und Kontinuität.
  7. Halten Sie alle gemachten Versprechen stets ein! Jeder Verlust von Glaubwürdigkeit ist schädlich.

Vertrauensvolle Beziehungen zu potenziellen und bestehenden Kunden sind ein wertvoller Wettbewerbsvorsprung, den Ihnen niemand wegnehmen oder kopieren kann. Sie können diese Beziehungen allenfalls selbst zerstören – oder durch einen fortlaufend intensiven Dialog kontinuierlich verbessern.

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Denken Sie immer auch an die Technik-Laien unter den E-Mail-Empfängern

Technik-Laien unter den E-Mail-Empfängern

Bei Untersuchungen haben wir festgestellt: Technisch weniger affine Empfänger betrachten HTML-E-Mails mit fehlenden Grafiken nicht selten als „kaputt“ und verschmähen vorschnell den Inhalt.

Betrachten Sie es daher nicht als selbstverständlich an, dass Empfänger wissen, wie sich Grafiken nachladen lassen. Gehen Sie auch nicht davon aus, dass Empfänger Lust haben, die Browseransicht aufzurufen oder Sie gar in ihre Kontaktliste „vertrauenswürdiger Absender“ aufzunehmen. Nicht alle sind technisch so versiert und geduldig wie Sie!

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